Auf den Bastorfer Signalberg (59 km)

Wir starten an der Mietstation in Farpen. Unsere Fahrt führt uns über Landwege durch Heidekaten über Wodorf nach Blowatz. Am Ortsaugang wechseln wir auf den Ostesseradweg, der hier etwas abseits der Fahrbahn durch den Wald geführt ist.

In Stove fahren wir an der alten Windmühle vorbei. Ein funktionsfähiges Denkmal, Mittwochs ist Schaumahlen! Im Dorfmuseum gegenüber gibt es lecker Kuchen und Brot aus dem Steinbackofen. Unser Weg führt uns weiter in Richtung Boiensdorf und dahinter zu unserer ersten wirklichen Steigung auf den Aussichtspunkt über die Ostsee. Hier ist Zeit zum Verweilen. Der alte Mann am Tisch lädt gerade zu einer Pause ein.

Viel erzählen tut er nicht, so sind wir Mecklenburger eben :-) Aber der Blick über das Salzhaff zwischen Rerik und dem Boiensdorfer Werder ist wunderbar. Bei guter Sicht kann man hier die Fehmarnsundbrücke sehen. Nach einer kurzen Pause fahren wir weiter in Richtung Pepelow. Dort verlassen wir den Ostseeradfernweg und fahren über einen Landweg weiter bis Teßmannsdorf. Zwischen Roggow und Blengow können wir noch einmal ein Stück an der Ostsee entlang fahren, bevor wir über kleine Feldwege und die alte Rübenbahn den Anstieg zum Signalberg in Angriff nehmen. Am Leuchtturm Bastorf angekommen ist Zeit für eine Besichtigung des Leuchtfeuers und Einkehr in das kleine Kaffee.

Die Rücktour beginnt mit einer längeren Abfahrt über Kägsdorf bis direkt an den Ostseestrand. Weiter Entlang am Küstenweg. Dann noch einmal steil bergauf, um bis nach Rerik auf leicht ansteigendem Radweg zu fahren. Leider geht hier nur der Weg an der kleinen Straße, der Küstenweg ist den einrädrigen Abenteurern vorbehalten.

Rerik lädt zu einer kurzen Pause ein. Einige Gastwirtschaften, Butiken oder der Fischhändler am Hafen halten Maritime Angebote bereit. Frisch gestärkt fahren wir dann über Questin und Alt Bukow nach Stove, oder wenn noch Kraft ist auch über Landwege direkt bis Friedrichsdorf. In Alt Bukow gibt es eine kleine Gaststätte, die zum Kaffee oder gar zum Abendessen lockt.

Insgesamt ist dieses eine kleine Tour mit mäßigem Anspruch. Der Signalberg und der kurze Anstieg in Richtung Rerik sind anstrengend aber durchaus zu bewältigen.