Auf drei Rädern nach Kühlungsborn

Wir starten an der Mietstation in Farpen. Unsere Fahrt führt uns über Landwege durch Heidekaten über Wodorf nach Blowatz. Am Ortsaugang wechseln wir auf den Ostesseradweg, der hier etwas abseits der Fahrbahn durch den Wald geführt ist.

In Stove fahren wir an der alten Windmühle vorbei. Ein funktionsfähiges Denkmal, Mittwochs ist Schaumahlen! Im Dorfmuseum gegenüber gibt es lecker Kuchen und Brot aus dem Steinbackofen. Unser Weg führt uns weiter in Richtung Boiensdorf und dahinter zu unserer ersten wirklichen Steigung auf den Aussichtspunkt über die Ostsee. Hier ist Zeit zum Verweilen. Der alte Mann am Tisch lädt gerade zu einer Pause ein.

Viel erzählen tut er nicht, so sind wir Mecklenburger eben 🙂 Aber der Blick über das Salzhaff zwischen Rerik und dem Boiensdorfer Werder ist wunderbar. Bei guter Sicht kann man hier die Fehmarnsundbrücke sehen. Nach einer kurzen Pause fahren wir weiter in Richtung Rerik über Pepelow, Rakow, Teßmannsdorf, Roggow. Vor Rerik biegen wir in Richtung Blengo von der Hauptstraße ab. Der Weg geht über eine gemütliche Straße. Dann folgt ein kurzes Stück Kolonnenweg. Solche Zweispurwege sind für das Liegedreirad nicht besonders schön zu fahren. Entweder fährt ein Rad neben den den Spurplatten im Gras und bremst oder man muss sich stark konzentrieren um mit den Vorderrädern auf den Rändern der Platte zu bleiben. Beides nicht angenehm aber machbar. Der Kolonnenweg ist kurz und auch schnell vergessen.

Es geht dann bis nach Kühlungsborn fast nur noch bergab. Wir kommen durch Kühlungsborn-Ost. Kühlungsborn selber ist eher Fahrradunfreundlich. Innerorts teilweise linksseitige Radwege, auf die an unmöglichen Stellen quer über die Hauptstraße gewechselt werden muss. Im Altstadtbereich kleinformatiges Kopfsteinpflaster und minimale Kreisverkehre mit diesem Straßenbelag. Kühlungsborn hält viele Kaffees und Gaststätten zum einkehren bereit. Zeit sich für die Rückfahrt zu stärken, oder einfach die Ostseeallee genießen.

Die Rücktour werden wir direkt an der Küste entlang fahren meist den Wind immer von vorn. Ein Gefühl wie auf einem Liegestuhl mit Fahrtwind. Wer kann das auf einem normalen Fahrrad schon so genießen. Dann die Steigung aus Kühlungsborn heraus nicht ganz so erholsam wie die Abfahrt in die Stadt hinein. Auf so einem Liegetrike kurbelt man sich den Berg einfach hoch. Der Rückweg geht dann über Questin und Alt Bukow nach Stove, oder wenn noch Kraft ist auch über Landwege direkt bis Friedrichsdorf. In Alt Bukow gibt es eine kleine Gaststätte, die zum Kaffee oder gar zum Abendessen lockt. Insgesamt geht die Tour über etwa 72 km. Wir werden dabei an der Ostseeküste entlang ca. 500 Höhenmeter überwinden.

 

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